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Die Risikolebensversicherung ist für Familien, Kreditnehmer und Lebensgemeinschaften eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Schließlich sichert sie die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers finanziell ab. Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Abschluss dieser Versicherung: Der Preis ist gering und die Leistung kann im Todesfall des Versicherten eine große Stütze für seine Hinterbliebenen sein.
Wenn Sie den Abschluss einer Risikolebensversicherung planen, haben Sie die freie Wahl der Versicherungssumme. Diese Summe wird im Versicherungsfall dann an Ihre Hinterbliebenen ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt dabei an die im Versicherungsvertrag benannte Person, die Sie frei wählen können. Dies können zum Beispiel Ihr Ehepartner, Ihre Kinder oder eine Ihnen nahestehende andere Person sein.
Bei der Wahl der Versicherungssumme sollten Sie kalkulieren, welche Summe Ihre Familie in ihrem Todesfall benötigt. Erfolgt die Absicherung für Sie als Hauptverdiener der Familie, sollten mindestens zwei Jahresnettogehälter als Todesfallsumme vereinbart werden. Das ist aber wirklich die Untergrenze. Wenn Sie kleine Kinder haben, sollten Sie mindestens auf vier oder fünf Jahresgehälter aufstocken. Sind Sie älter und Ihre Kinder bereits aus dem Haus, kann die Summe entsprechend reduziert werden. Bedenken Sie zudem, dass vorhandene Kreditverpflichtungen bei Ihrem Tod ebenfalls auf Ihre Hinterbliebenen übergehen. Auch diese meist erheblichen Summen sollten Sie bei der Festlegung der Versicherungssumme für einen sinnvollen Risikoschutz mit abdecken lassen.
Viele Banken verlangen für die Absicherung von Krediten eine Risikolebensversicherung als Sicherheit. Diese wird dann an die Bank verpfändet, damit die Rückzahlung des Kredites in jedem Fall gesichert ist. Für solche Fälle gibt es Risikolebensversicherungen mit sinkendem Todesfallschutz. Der Todesfallschutz passt sich hierbei der noch offenen Kreditsumme an, die sich durch die Zahlung Ihrer Tilgungen jährlich reduziert. Bei der Risikolebensversicherung mit sinkendem Todesfallschutz reduziert sich natürlich nicht nur die Versicherungsleistung, sondern auch Ihre Beiträge und somit Ihre monatliche Belastung.
Als weitere Variante kann zudem der Risikoschutz auf „Verbundene Leben“ abgeschlossen werden. Auch diese Art der Risikolebensversicherung wird häufig bei Kreditaufnahmen gewählt. Als versicherte Person können hier zwei Menschen auftreten. Die Auszahlung der Versicherung erfolgt bereits dann, wenn nur eine der beiden Personen verstirbt.
Eine Risikolebensversicherung lohnt sich somit für alle, die Hinterbliebene absichern wollen. Da sich die Beiträge für die Versicherung nach dem Alter und dem Geschlecht berechnen, sollten Sie diese so früh wie möglich abschließen. Das bietet sich auch aus einem anderen Grund an: Als jüngerer, gesünderer Mensch haben Sie kaum Risikoaufschläge für Vorerkrankungen zu befürchten. Grundsätzlich ist die Lebensversicherung als reiner Risikoschutz eine günstige Versicherung. Junge Menschen können sich bereits für unter zehn Euro im Monat vollständig absichern.
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